Wie die Cloud unser Leben verändert

Unsere tägliche Kommunikation wird zunehmend vom Internet bestimmt: Über WhatsApp oder Facebook wird in Form von Texten, Bildern und Videos kommuniziert, Filme und Serien werden aus Clouds gestreamt; wir können von jedem Ort aus auf Informationen zu allen Themen, die uns interessieren, zugreifen. Aufgrund der vielen Daten, die dabei entstehen, benötigen wir immer größere Speicher. Gerade Unternehmen haben riesige Mengen an Daten und müssen diese irgendwo abspeichern: Die Zeiten von externen Festplatten sind aber vorbei – wo also können Unternehmen und auch private Nutzer ihre Daten ablegen? Hier spielt die Cloud eine wichtige Rolle.

Grundsätzliches zum Cloud Computing

Die Cloud ist schon längst ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden: Ob bewusst oder unbewusst – wir alle nutzen sie, denn ohne gäbe es kein Facebook, Twitter oder Spotify. Es führt kaum ein Weg an ihr vorbei, aber einheitliche Definition für Cloud Computing zu finden ist schwierig. Einfach gesagt wird es durch die Verwendung einer Cloud möglich, jederzeit und von überall auf ein Netzwerk zuzugreifen und Daten sicher abzuspeichern.

Es gibt verschiedene Arten von Clouds, die auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet sind. Die Private Cloud ist – wie ihr Name schon sagt – für den Privatgebrauch bestimmt. Die Public Cloud dagegen ist für die Öffentlichkeit gedacht, wird aber auch hier trotzdem eher von privaten Nutzern genutzt, da Unternehmen sie aufgrund von Sicherheitsbedenken eher meiden. Eine Kombination von Private und Public Cloud stellt die Hybride Cloud dar: Bei dieser geht es vorrangig um Individualität. So können Teile der Infrastruktur lokal vorliegen und gleichzeitig Services von Cloud-Anbietern bezogen werden.

Genau wie die Cloud unser Privatleben beeinflusst, hat sie auch die Geschäftswelt verändert; mittlerweile setzen viele Unternehmen auf Cloud-Services. Server oder Anwendungen sind nicht mehr in Rechenzentren der Unternehmen untergebracht, sondern via Internet über einen Dienstleister verfügbar: Daten, Dokumente oder Software werden dann von einem Service-Provider verwaltet.

[media-credit name=“Julien Eichinger – Fotolia.com“ align=“alignright“ width=“346″]Colorful Cloud Computing[/media-credit]

Das Ganze funktioniert ganz einfach: Browser öffnen, anmelden, loslegen. Von überall aus kann mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop produktiv gearbeitet werden – eine wichtige Funktion im Trend des mobilen Arbeitens. So können beispielsweise Vertriebsmitarbeiter bei einem Kundenbesuch einfach und bequem auf Geschäftsdaten zugreifen und diese in Echtzeit aktualisieren; so wird die Produktivität, Effizienz und Flexibilität der Arbeit deutlich gesteigert, da nicht bis zum nächsten Tag im Büro gewartet werden muss. Alles was man braucht, um jederzeit auf die Daten in der Cloud zugreifen zu können, ist eine funktionierende Internetverbindung. Ohne die Verwendung von Cloud Computing ist kaum an dezentrales Arbeiten zu denken.

Vorteile einer Cloud

Die weit verbreitete Nutzung von Clouds hat ihre Gründe, denn sie bringt einige entscheidende Vorteile mit sich: Im Gegensatz zur Implementierung von herkömmlichen Lösungen, die sehr langwierig sein kann, ist der Aufwand für die Einrichtung einer Cloud sehr gering. Häufig fällt lediglich eine Registrierung an, um die Services zu nutzen. Diese normalerweise aufwändige Implementierung bringt einen hohen Investitionsaufwand mit sich, der bei der Nutzung einer Cloud deutlich reduziert wird, denn es wird eine planbare, monatliche Gebühr gezahlt. Zudem ist die Nutzung sehr flexibel, denn die Anzahl an Benutzerlizenzen kann je nach Bedarf erweitert und reduziert werden, somit wird nur für das bezahlt, was man wirklich benötigt.

Auch um Wartungen oder Updates muss sich ein Unternehmen nicht mehr kümmern, das ist die Aufgabe des Betreibers der Cloud: So werden die Mitarbeiter – vor allem aus der IT-Abteilung – maßgeblich entlastet. Damit einhergehend sinken auch die IT-Betriebskosten. Ein weiterer Vorteil ist der geräte- und standortunabhängige Zugriff auf die Cloud. Außerdem müssen sich Unternehmen keine großartigen Gedanken mehr zum Datenschutz machen, da diese alle sicher und zentral in der Cloud gespeichert sind.

Alles in Allem führt die Nutzung einer Cloud zu einer Beschleunigung der Geschäftsprozesse und bringt flexibles und modernes Arbeiten in die Unternehmen.

Zum Thema Sicherheit in der Wolke

Mit der zunehmenden Digitalisierung werden Datenschutz und Sicherheit für uns immer wichtiger. So entsteht zunehmend ein Bewusstsein für Sicherheit und Datenschutz, welches es notwendig macht, die Sicherheit einzelner Technologien genauer zu betrachten.

Gerade für Unternehmen, die Kundendaten in der Cloud speichern, ist Datenschutz sehr wichtig, schließlich müssen diese Daten müssen vor Angriffen geschützt ausreichend geschützt werden. Was ist also bei der Nutzung eines Cloud-Services zu beachten?

Bei der Auswahl eines Cloud-Anbieters sollte u.a. darauf geachtet werden, dass dieser regelmäßig überprüft wird, eine sichere Infrastruktur aufweist und relevante Zertifikate vorweisen kann. Er sollte also auf jeden Fall Vertrauen und Transparenz vermitteln. Dabei ist nicht nur auf die Sicherheitsstandards in der Cloud (bzgl. Übermittlung und Speicherung) selber zu achten, sondern auch auf die Sicherheit des Rechenzentrums.

Fazit zur Cloud

Schlussendlich erobert Cloud Computing immer mehr sämtliche Geschäftsbereiche in großen wie mittleren Unternehmen. Kleinere mittelständische Unternehmen sind in dem Punkt noch nicht so weit wie ihre „großen Kollegen“, was auch an Bedenken zur Sicherheit oder an einer fehlenden Strategie liegt. In Deutschland wird ein enormes Wachstum von Cloud Computing verzeichnet: Besonders beliebt sind dabei Rechenzentren, die innerhalb Deutschland liegen, da diese dem deutschen Recht unterliegen.

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