Der Begriff Social Business wurde erstmalig von Muhammad Yunus geprägt und beschreibt Unternehmen, deren Ziel die Lösung wichtiger sozialer Probleme ist. In einem Social Business verzichten die Investoren auf spekulative Gewinne. Die Dividende dient der Ausweitung der Dienstleistung durch das Wachstum des Unternehmens. Vermehrt bezeichnet Social Business aber nicht nur Unternehmen, welche eine soziale Problemlösung und nachhaltiges Wirtschaften miteinander zu verbinden suchen, sondern immer mehr die zunehmende Nutzung von sozialer Software in Unternehmen, um sich sowohl intern als auch extern stärker mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden zu vernetzen. Ein Social Business entdeckt neue Ökosysteme, dabei steht die Kollaboration mit Lieferanten, Partnern und Kunden im Vordergrund. Ein weiterer Begriff, der in diesem Zusammenhang erwähnt werden sollte, ist Enterprise 2.0. Die Grenzen der Begriffe Social Business und Enterprice 2.0 verschwimmen zunehmend. Enterprise 2.0 wurde im Jahr 2006 von Andrew P. McAfee in der folgenden Definition das erste Mal erwähnt.

„Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms by organizations in pursuit of their goals“

Überschneidend geht es auch hier um den Einsatz von Sozialer Software im Unternehmen. Projekte werden Mithilfe von webbasierter Software, wie Blogs, Wikis oder Chats, neu koordiniert. Konkretes Wissen wird effizienter organisiert und die Kommunikation intern sowie extern verbessert. Im Gegensatz zu „Social Media“ handelt es sich bei „unternehmenseigener Social Software“ um technische Systeme, die vom Unternehmen autonom geführt werden. Es gibt keinen Drittanbieter der administriert und steuert.

Auch Business-IT wird Social

Wo liegen die heutigen Herausforderungen für deutsche Unternehmen? Welche Lösungsansätze führen zu nachhaltigem Erfolg? Social Business ist auch in Deutschland ein ernst zunehmendes Geschäftsfeld. Eine Studie der Bitkom (Studie „Einsatz und Potenziale von Social Business für ITK-Unternehmen“, 2013), zeigt die Relevanz von Social Business Projekten in der Informations und Telekommunikationstechnologie. 42 % der Unternehmen arbeiten derzeit an Projekten im Social Business Bereich. Der Fokus liegt hierbei besonders auf der Integration in bestehende Applikationslandschaften. Dabei treiben vor allem die Kommunikationsabteilungen wie Marketing, PR, Vertrieb und Human Resources und nicht die IT- Abteilungen der Unternehmen Social Business voran. Auch in Zukunft werden die maßgeblichen Schnittstellen kommunikativ sein, während die rein technischen Schnittstellen in den Hintergrund treten. Die Masse an Datenbanken mit Informationen sorgt zudem dafür, dass klassische IT-Anwendungen, wie CRM-Software (Customer-Relationship-Management) oder ECM-Systeme (Enterprise-Content-Management) zunehmend eine Integration mit Social Media-Plattformen erfahren. Ein tiefes Verständnis der Bedeutung von Trends im Social Web ist maßgeblich für den Erfolg von Social Business-Initiativen. Auch wenn laut der Bitkom-Umfrage 71 Prozent der befragten Unternehmen Social Software einsetzen, lassen sich diese Zahlen allerdings nicht auf den Gesamtmarkt hochrechnen. Denn die ITK- und Digital-Branche gehören zu den Branchen mit der stärksten Social Media-Affinität.

Social Business

Der Mensch steht Im Fokus

Generell müssen Unternehmen Ihren Mitarbeitern nicht nur die geeigneten Tools für die Integration von sozialer Software bereitstellen, sondern deren Nutzen erläutern und in die Strategie des Unternehmens aufnehmen. Dabei spielt auch Social Business Collaboration eine wichtige Rolle. Denn die sozio kulturelle Entwicklung des Kommunikationsverhaltens verändert sich. Mitarbeiter ändern ihren Arbeitsstil sowie die Kommunikationswege bei der Arbeit an gemeinsamen Projekten. In diesem Zusammenhang geht die Tendenz dahin, dass Unternehmen sich von einer hierarchischen Steuerung abwenden. Teamgeist, Autonomie und Selbststeuerung sind gefragt. Gründer brechen mit philanthropischen Traditionen und akzeptieren eine vernetzte und digitale Arbeitsweise.

Neue Wege, neue Prozesse, neue Tools

Social Business, Enterprice 2.0 sowie Social Business Collaboration sind Begriffe auf dem Weg zu einem Social Workspace. Einem Arbeitsplatz bei dem endlich der Mitarbeiter in seinem sozialen Umfeld im Vordergrund steht. Der Kern dieses Arbeitsplatzes besteht darin, dass Informationen schneller ausgetauscht werden können. Ohne intransparente und redundante E-Mails. Die sozialen Netzwerke ermöglichten zuerst die Vernetzung und Darstellung der persönlichen Leistung. Heutzutage wird Social Media durch das ECM, um die Eigenschaften des Datei,- Version- und Business Process Managements ergänzt. So entsteht Social Business.

Die #EOA16: vernetzt und nachhaltig

Mit der virtuellen Messe #EOA16 wird nachhaltig mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen und es werden neue Wege der Vernetzung bei der Kommunikation mit Kunden und Partnern im Zuge der Digitalisierung gesucht. Durch die Erreichbarkeit im Netz können Informationen und Wissen der Unternehmen und Besucher schneller und effizienter ausgetauscht werden und das von überall aus.

Unternehmen, die die Evolution der Arbeit erkennen und sich digital transformieren, werden erfolgreich sein. [Tim Mikša: Akzeptanz für digitale sozialvernetzte Arbeitsweise ist wichtigster Erfolgsfaktor ]


ProfilbildLena Neumann machte Ihren Bachelor Abschluss in Creative Industries an der University of South Wales und eine Ausbildung in Medienkommunikation und Journalismus an der Akademie für Mode und Design in Hamburg. Ihr Master widmet sich dem Thema Business und Management. Bei der aixvox GmbH arbeitet Sie in dem Bereich Online Marketing und als Content Creator.


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